Ausstellungen

Rückblick 2018


Wenn Kinder rot sehen!
Die Grundschüler der Klasse 3b stellten im Bürgertreff aus.

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Eine wuselnde Kinderschar, stolze Eltern und Großeltern, neugierige Warmbronner – der Bürgertreff platzte am Freitagabend aus allen Nähten. Eingeladen zur Vernissage hatte der Warmbronner Gemeindeverein. Das Thema, das die engagierte Kunstlehrerin Monika Wenger der Klasse 3 b gestellt hatte, ist wirklich ungewöhnlich: „Wir sehen rot“  war das Motto, das die 20 Kinder malerisch umsetzen sollten.

Drei Wochen lang hatten die Mädchen und Jungen dazu in den Kunststunden Zeit. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Haie, Berge, Menschen, Raketen, Sonnen – die kindliche Phantasie kennt keine Grenzen. Und die erwachsenen Besucher werden in Zukunft  bei Rot sicher nicht nur verärgert an Ampeln denken, wie der erste Vorsitzende des Gemeindevereins Klaus Hein bei seiner Eröffnungsansprache scherzhaft bemerkte.

Wer jetzt der Herbstmelancholie entfliehen will und sich nach einer Aufmunterung sehnt, der sollte dienstagnachmittags und donnerstagvormittags in den Bürgertreff kommen: die leuchtenden Rottöne auf der strahlend weißen Wand vertreiben jeden trüben Gedanken.


Griechische Götterwelt und Schachfiguren – Holzdrucke und Radierungen von Hans-Georg Klaedtke
14. September 2018

Das Werk des in Warmbronn lebenden Künstlers Hans-Georg Klaedtke vielseitig zu nennen, ist untertrieben. Nicht nur die Themen variieren von griechischer Mythologie und biblische Szenen über Blumenarrangements und Porträts bis zu Darstellungen aus der Welt des Schachspiels, auch die künstlerischen Verfahren reichen von Holzdruck bis zur Radierung und Zeichnung. Jetzt stellt Klaedtke, der oft auf der Warmbronner Biennale vertreten war, ausgewählte Werke im Warmbronner Bürgertreff aus.

In seinem Berufsleben war Hans-Georg Klaedtke (Jahrgang 1943) Ingenieur am Institut für Navigation und Flugnavigation. Mit dem Transportflugzeug Transall war er in Europa unterwegs, am Ende seiner Laufbahn betreute er die Satellitenbildauswertung für die Ernteertragshochrechnung. Geduld, Präzision und Kreativität waren schon damals seine Stärken und auch als Künstler setzt er diese Eigenschaften ein. Vor allem der zeitaufwändige Holzdruck mit den zahlreichen Lagen erfordert  Geduld, das Ritzen der Radierungen Präzision.

Die ersten Radierungen entstanden vor rund zwanzig Jahren im Warmbronner Wald, wo er sich mit dem Künstlerkollegen Giovanni Kohm bei der Baumfällung übriggebliebenen Baumscheiben vornahm, diese mit Farbe versah, um dann einen Abdruck auf Papier zu erstellen. In der Warmbronner Ausstellung sind die Holzstöcke zu sehen, die gehobelt und farblich verändert ein eigenes Kunstwerk darstellen. Es folgten Motive aus dem Schachspiel, teilweise von der Natur schon vorgefertigt, wie das Pferd, oder als Druck konzipiert, wie der Bauer.

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In den ausgestellten Radierungen zeigt sich Klaedtkes Begeisterung für die griechische Mythologie. Wenn er im Untergeschoss seines Hauses arbeitet, vergisst er darüber die Zeit, und die Spannung auf das Resultat ist immer wieder groß, wenn er seine Arbeit hinauf ans Tageslicht bringt.


Ausstellung „Mut zur Llücke“
von und mit Ute Bernhard vom 2. März bis 13. April 2018 
Mit ihren bunten Bildern rund um das Thema „Mut zur Lücke“ gibt Ute Bernhard Anregungen für das sinnvolle Lücken suchen oder Lücken schließen. Seien es Zeitlücken, Zahnlücken, Parklücken, menschliche Lücken etc. Interessierte Besucher haben Dienstags von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr und Donnerstags von 9:30 Uhr bis 12:00 Uhr die Möglichkeit, Lücken auf ihre besonderen Arten kennenzulernen.


„Lückenbrunch“ im Bürgertreff
18. März 2018
Etwas Besonderes hat sich der Warmbronner Gemeindeverein zur aktuellen Ausstellung „mut zur llücke“ von Ute Bernhard einfallen lassen: den „Lückenbrunch“. Am Sonntag, dem 18. März, gab es ab 11 Uhr im Bürgertreff ein Rundumwohlfühlpaket für die Sinne: mit der Künstlerin konnte man an diesem Vormittag den Mut zur Lücke ausführlich diskutieren, man konnte die Lücke im Magen mit Käsestangen, sauren Kleinigkeiten und belegten Broten füllen und in diesen Stunden den lückenhaften Alltag bei einem Gläschen Prosecco hinter sich lassen.