Warmbronner Forum

VIDEO-VORTRAG : Mustang – spektakuläres Trekking durch das mystische Königreich

Auf eine Zeitreise machen sich die beiden Warmbronner Bergsteiger Jörg und Elke Möbius, als sie zum versteckt liegenden Gipfel des Seribung aufbrechen. 6328 Meter hoch ist der Gipfelriese an der Grenze zu Tibet, in Mustang, dem ehemaligen buddhistischen Königreich im Himalaya. Bis 1992 durfte kein Ausländer das Gebiet betreten, noch heute sind zahllose Genehmigungen nötig.

Zusammen mit ihrem nepalesischen Guide und neun Trägern durchwandern Jörg und Elke Möbius abseits der üblichen Trekkingrouten die fast unberührte Natur mit den ursprünglichen Dörfern, den alten Klöstern und Gompas. Ein geheimnisvolles „Shangri-La“, ehrfurchterregend und wunderschön. Wie sie den Gipfel des Bergriesen erreichen und welche Abstecher sie zu Spitzmaulkrokodilen, Elefanten und Panzernashörnern führen, das berichten die beiden Warmbronner in ihrem zweistündigen Vortrag.

Jörg und Elke Möbius engagieren sich für die Bildung hilfsbedürftiger Kinder in Nepal und haben dank Spenden bereits zahlreiche Projekte verwirklichen können.

Eintritt frei,  Spenden für die Kinderprojekte in Nepal werden gerne angenommen.

 

 

Oh – wie schön ist Leonberg! Eine fotografische Liebeserklärung von Paramjeet S. Gill
Januar 2019

Vorzustellen brauchte der 1. Vorsitzende des Gemeindevereins, Klaus Hein, den Fotografen Gill am letzten Dienstag nicht. Den zahlreichen Besuchern der Forumsveranstaltung ist der aus Indien stammende Fotograf Paramjeet S. Gill längst ein Begriff. Mit seiner Kamera ist er  immer unterwegs, um die schönsten Seiten von Leonberg abzulichten.

Seit über drei Jahrzehnten ist Paramjeet S. Gill Bürger von Leonberg, seit 21 Jahren lebt er in Warmbronn. Wie lieb er die Stadt mit all ihren Teilorten gewonnen hat, war an diesem Abend in jeder Aufnahme der Diaschau erkennbar. Wunderbare Details wie Wappen und Gasthausschilder haben sich mit eindrucksvollen Fachwerkhäusern und einer unverwechselbar schönen Landschaft abgewechselt. Was so mancher Passant bislang nur als „Gemäuer mit Renovierungsstau“ abtut (so Klaus Hein in seiner Begrüßung), entfaltet in Paramjeet S. Gills Fotos einen Charme, der auf Erhaltung und nicht auf Abriss hoffen lässt.

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Menschen kommen bei Gill nicht zu kurz, ob berühmte Mitbürger wie Christian Wagner oder Frei Otto, aber auch die fröhlich feiernden Unbekannten auf dem Pferdemarkt und dem Fastnachtsumzug. Was Leonberg ausmacht, ist in dem Bildband von Paramjeet S. Gill enthalten,  der nach reger Nachfrage gerade vergriffen und erst demnächst in Neuauflage erhältlich ist. Übrigens auch in einer englischen Version, denn für Leonberger Firmen ist dieser Band die beste Visitenkarte der Stadt.


Polizeiinfo
20. November 2018

Wenn der falsche Enkel klingelt …
Die Polizeihauptkommissare Gerd Mohaupt und Günter Menyhert klären im Bürgertreff auf.

Seit zwanzig Jahren sind die beiden Beamte aus Böblingen im präventiven Einsatz gegen Unfälle im Straßenverkehr und gegen Trickbetrug. Am Dienstagabend hatte sie der Gemeindeverein eingeladen, denn, so die Polizisten, „Betrug kommt in immer neuer Gestalt“ und der Straßenverkehr wird vor allem für Senioren und Kinder immer komplizierter.

Kaum jemand von den interessierten Besuchern wusste, dass freundliches Hinüberwinken von Fußgängern durch Autofahrer lebensgefährlich werden kann, dass bei Spielstraßen nie rechts vor links gilt, dass der Fußgänger im Kreisverkehrt Vorrang hat vor den abbiegenden Autos!

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Und was den Trickbetrug betrifft: „Glauben Sie nicht alles!“ ist der Rat der Polizeihauptkommissare. Denn die Betrüger haben ihre Maschen perfektioniert, und nicht nur Senioren halten die Bitte eines Enkels um Geldbeträge für echt oder öffnen wildfremden Menschen die Haustüre, wo dann ein Komplize Wertsachen entwendet. Den echten Polizeiausweis von Hauptkommissar Mohaupt durfte man ansehen, denn Betrüger tauchen sogar in Uniform auf.

Versehen mit interessantem Prospektmaterial zu Betrug und Straßenverkehr wird von den Besuchern des Infoabends künftig keiner sagen müssen: „Wie konnte ich nur so dumm sein!“


Geologie im Umkreis von Warmbronn
Dienstag, 6. November 2018
Vom Erdmittelalter bis heute – eine spannende Zeitreise mit Dr. Günther Klusch im Bürgertreff

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Der Andrang war enorm – rund 100 Besucher wollten am letzten Dienstagabend wissen, was sich in Warmbronns Untergrund vor Jahrmillionen zugetragen hat. Verwerfungen und Schichtungen, kontinentale Kräfte und  maritime Gewalten  haben dem idyllischen Teilort seine Hänge und Auen beschert.

Und dazu reichlich Material für alle Fälle: den Stubensandstein vom Kammerfort nutzten die alten Warmbronner als Fegsand, um alles Unappetitliche von ihren Holzböden zu kehren, mit Mergel wurden im Mittelalter die Weinhänge im Norden Warmbronns gedüngt, aus Muschelkalk werden heute die hübschen Stützmäuerchen gebaut.

Mit dem Stubensandstein ließen sich außerdem gute Geschäfte machen, als Baumaterial findet man ihn im Kloster Bebenhausen, im Ulmer Münster und sogar im Kölner Dom. Doch letzterer hat bis heute mit minderwertigem Gestein zu kämpfen, denn die geschäftstüchtigen Neckarschiffer haben den Kölnern Steinmaterial angedreht, das bei ihnen nicht verbaut werden konnte. Bis die Kölner das bemerkt hatten, waren die Schiffer schon wieder im Schwabenland – und der Dom wird bis heute dauersaniert.

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Am Ende des Vortrags bleib keine Frage offen, nur ein Wunsch: die Fortsetzung der Reihe „Die Geologie im Umkreis von Warmbronn“ mit Teil 3.


Musikalischen Abendveranstaltung mit dem Trio LiteraMus
18. September 2018

„NEUES ZUR BLAUEN STUNDE“

Das Trio LiteraMus zu beschreiben, hieße, Melodien nach Warmbronn zu tragen, denn hier kennt jeder Susanne Philippi (Gesang), Frank Lacour (Gitarre) und Wolfgang Umland (Bass). Ihre Veranstaltungen – nicht nur in Warmbronn- sind bis auf den letzten Platz besetzt, denn die Kombination aus Musik und anspruchsvollen literarisch-ironischen Einlagen ist ihr Markenzeichen.

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Die blaue Stunde prägt das Repertoire der drei Musiker schon lange. Diese dämmrige Periode zwischen Sonnenuntergang und dunkler Nacht lässt vieles in einem neuen, oft unerwarteten Licht erscheinen. Bei zahlreichen Dichtern löst dieses Zwielicht melancholische Gefühle aus, doch beim Trio LiteraMus sind Witz und Esprit immer ein gutes Gegengewicht gegen die schwermütige Neigung. Auch an diesem Abend gibt es beschwingte französische und deutsche Lieder von bekannten  Kompositionen, unter anderen aus der Feder des Revuekomponisten Friedrich Hollaender und des österreichischen Liedermachers Rainhard Fendrich.


Trekking in Nepal
Videovortrag von Jörg und Elke Möbius

Vom subtropischen Tumlingtar (410 m) auf den Mera Peak (6.461 m)
Vor vier Jahren wanderten Jörg und Elke Möbius drei Wochen lang im Himalaja durch das Khumbugebiet zum Mount Everest Basecamp und bestiegen mit dem Island Peak (6.189 m) ihren ersten Sechstausender. Die Eindrücke dieser Tour waren so intensiv, dass das Ehepaar kurz danach beschloss, irgendwann zurückzukehren. Jetzt sollte es in ein weitaus weniger touristisch erschlossenes Gebiet gehen. Ziel war die Besteigung des Mera Peak mit 6461 m. Auch wollten sie nicht wie allgemein üblich in das 2.800 m hoch gelegene Lukla fliegen, sondern direkt von ganz unten aus dem subtropischen Nepal zu Fuß starten.

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Am 30. Januar 2018, 19:00 Uhr konnten 130 gebannt lauschende Zuhörer und Zuschauer das Ehepaar Möbius bei seiner Besteigung des Mera Peak im evangelischen Gemeindehaus Warmbronn begleiten.