Warmbronner Forum

Wer sich einmal monatlich an einem Dienstagabend in angenehmer Runde über Aktuelles informieren möchte, der ist hier richtig. Das abwechslungsreiche Forum-Programm bietet Einsichten in ferne Länder, lokale Besonderheiten, Umweltanliegen oder Verbraucherthemen.

Kunst & Kultur

Spannende, aktuelle, amüsante Vorträge bietet das Warmbronner Forum

Aufgrund der aktuellen Situation sind derzeit keine Veranstaltungen im Warmbronner Forum möglich.

// Israel – ein Land der Widersprüche
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Winfried Storkenmaier
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10.3.2020
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Bürgertreff

Für den Warmbronner Winfried Storkenmaier und seine Frau Christiane ist Israel schon immer ein Wunschziel gewesen, und als sie 2018 auf das Angebot für eine Gruppenfahrt nach Israel stoßen, die Christiane Storkenmaiers Leidenschaft, das Tanzen, mit der Passion ihres Mannes, dem Wandern und fotografieren, kombiniert, sagen sie sofort zu.

Es wird für beide im Frühjahr eine Reise, auf der sie atemberaubende Naturschönheiten sehen. Von den Golanhöhen stürzen malerische Wasserfälle, schlängeln sich plätschernde Bäche, Steinböcke, Symbol der Nationalparks Israels, können sie beobachten und putzige Klippschliefer. Alles ist grün und blüht. Unterwegs und an den historischen Stätten begegnen sie freundlichen Menschen, Israelis und Arabern. Leicht kommt man ins Gespräch, auch mit Palästinensern, die offen aus ihrem nicht einfachen Leben berichten.

Dennoch: der Frieden in Israel ist fragil, darüber kann die Besuchergruppe nicht hinwegsehen. Schilder, die auf Minen hinweisen, das Gewehr oftmals als ständiger Begleiter der Israelis – dieses Land hat viele Gesichter. Für Winfried und Christiane Storkenmaier aber hat sich der Traum einer spannenden Reise in den Nahen Osten erfüllt. Gerne würden sie wiederkommen…

// Die spannende Chronik der Kappus Reisen
// Walter Kappus
// 4.2.2020
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 Evangelisches Gemeindehaus

Zersägt und verlängert wird im Jahr 1949 der erste Kappus-Bus, ein Wehrmachtsgefährt, viel zu klein und dazu noch ausgebrannt. Aber der Firmengründer der Kappus-Reisen, Heinz Kappus aus Warmbronn, erkennt schon damals das Potential von Busreisen und setzt das Vehikel in mühevoller Kleinarbeit instand. Und damit beginnt 1951 der erste Auftragsliniendienst von Warmbronn nach Leonberg und ab 1954 werden regelmäßig Fahrten an den Wochenenden nach West-Berlin durchgeführt. Heute sind die roten Kappus-Busse in der ganzen Region bekannt.

Walter Kappus ist Herr über 23 feuerrote Busse. Und gerade hat er zwei funkelnagelneue Reisebusse aus Ulm geholt, um seine aus 11 Bussen bestehende Reisebusflotte auf dem neuesten Stand zu halten. Und nicht nur die Zahl der Busse hat sich vergrößert, sondern auch der Radius der Reisen. Mit dem Fernweh der Warmbronner kamen in den 70er Jahren die neuen Angebote für südliche Ferienregionen dazu, nach Italien, Frankreich, aber auch Fahrten für jugoslawische Gastarbeiter in ihre Heimat, mit so manchen kuriosen Zwischenfällen. Denn die Grenzüberfahrt gestaltete sich oft ebenso schwierig wie plötzliche Reparaturen, und manchmal halfen nur einige DM-Scheine.
Walter Kappus absolvierte ein Maschinenbaustudium an der Uni Stuttgart und trat 1980 in die Firma ein. Im Jahr 1990 zog das Unternehmen von der Hauptstraße 77 in den neu erbauten Omnibusbetriebshof in der Brandenburger Straße 18 um. Dies war eine gewaltige finanzielle Herausforderung und deutliche Verbesserung der räumlichen Situation. Für ihn und seine rund 50 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ist jeder Tag spannend: Wetter und chaotische Verkehrslagen machen manchmal einen Strich durch die ausgeklügelten Dienstpläne. Und dann kann es sein, dass der Chef auch mal selbst ans Steuer muss.

Mit Hans Kraut, dem ehemals beliebten Reiseleiter der Kappus-Reisen, wird in einer Fotoschau am Ende des Abends nochmals das Reisegefühl in der Vergangenheit wach.

// Mustang-spektakuläres Trekking durch das mystische Königreich (Video-Vortrag)
// Elke und Jörg Möbius
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05.11.2019
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 Bürgertreff Warmbronn

Auf eine Zeitreise machen sich die beiden Warmbronner Bergsteiger Jörg und Elke Möbius, als sie zum versteckt liegenden Gipfel des Seribung aufbrechen. 6328 Meter hoch ist der Gipfelriese an der Grenze zu Tibet, in Mustang, dem ehemaligen buddhistischen Königreich im Himalaya. Bis 1992 durfte kein Ausländer das Gebiet betreten, noch heute sind zahllose Genehmigungen nötig.
Zusammen mit ihrem nepalesischen Guide und neun Trägern durchwandern Jörg und Elke Möbius abseits der üblichen Trekkingrouten die fast unberührte Natur mit den ursprünglichen Dörfern, den alten Klöstern und Gompas. Ein geheimnisvolles „Shangri-La“, ehrfurchterregend und wunderschön. Wie sie den Gipfel des Bergriesen erreichen und welche Abstecher sie zu Spitzmaulkrokodilen, Elefanten und Panzernashörnern führen, das berichten die beiden Warmbronner in ihrem zweistündigen Vortrag.

Jörg und Elke Möbius engagieren sich für die Bildung hilfsbedürftiger Kinder in Nepal und haben dank Spenden bereits zahlreiche Projekte verwirklichen können.